Als Dienstmädchen werden Frauen bezeichnet die hauswirtschaftliche Aufgaben in Privathaushalten anderer Menschen verrichten. Die Geschichte vom Dienstmädchen beginnt bereits im 19. Jahrhundert, denn in dieser Zeit wurden junge Mädchen, von ihren Eltern, in die Stadt geschickt, um dort bei gutbetuchten Familien im Haushalt zu helfen. Sie stammten meist vom Land und erhofften sich, in der Stadt als Haushaltshilfe Geld zu verdienen. Um 1900 war es das am weitesten verbreitete Berufsfeld für Frauen und auch heute arbeiten immer noch überwiegend Frauen in dem Bereich der Hauswirtschaft. Der Begriff, Dienstmädchen ist heute allerdings nicht mehr geläufig. Dieses Berufsfeld umfasst Berufsbezeichnungen wie beispielsweise, Hauswirtschafter und Hauswirtschafterinnen, Hauswirtschaftsassistenten und –assistentinnen, Ökotrophologen/innen und Haushälter und Haushälterinnen. Man kann immer noch davon ausgehen, dass es sich um eine Frauendomäne handelt. Wobei es bereits früher schon den Beruf des Dienstboten und des Butlers gab und auch heutzutage gibt es zahlreiche männliche Absolventen dieser Berufsgruppen.

Die Aufgabenbereiche eines Dienstmädchen und der heutigen Hauswirtschafterin unterscheiden sich nur minimal. Lediglich die Arbeitsbedingungen, die Standards und die Entlohnung haben sich verändert. Welche Veränderungen in dem Berufsfeld zu verzeichnen sind, welche Aufgaben in den jeweiligen Epochen zum Berufsalltag gehörten und wie die Arbeit eines Dienstmädchen in den heutigen Privathaushalten aussieht, erfahren Sie im Folgenden.

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Dienstmädchen – eine Zeitreise vom 19. Jahrhundert bis heute

Dienstmädchen faltet das Bett

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Wie bereits erwähnt, wurden Dienstmädchen seit dem 19.Jahrhundert von ihren Eltern in die Städte geschickt, um für bessergestellte Familien zu arbeiten. Auf dem Land, wo die meisten herkamen, gab es nur wenig Arbeit und so wurden sie in die Städte gebracht, um Geld zu verdienen. Die kinderreichen Eltern sahen darin eine Möglichkeit, nicht selbst für alle Kinder aufkommen zu müssen, denn die Dienstmädchen lebten in den Haushalten des jeweiligen Arbeitgebers. Das Leben als Dienstmädchen war sicher nicht einfach, denn es war meist von körperlich anstrengender Arbeit, wenig Freizeit, kaum Lohn und Ausgangssperren geprägt. Trotz des hohen Arbeitspensums, haben die Mädchen ihre Aufgaben sehr ernst genommen und wurden zeitgleich, auf das Leben als Ehefrau und Hausfrau vorbereitet. Sie lernten richtig zu kochen, zu putzen, zu bügeln und übernahmen die Kinderbetreuung der meist wohlhabenden Familien. Neben den gutbetuchten Familien fanden sie auch bei kleinbürgerlichen Familien eine Anstellung als Dienstmädchen. Hierbei handelte es sich oft um Handwerkerfamilien, die einem gehobeneren Standard nacheiferten. Das Leben als unterstes Glied der Hausangestellten, war sicher nicht immer einfach und doch gibt es diesen Berufszweig bis heute.

Im Laufe der Jahre veränderten sich die Arbeitsbedingungen dieser Berufsgruppe zum Besseren. Die Industrialisierung trug dazu bei, dass die Haushalte reiner wurden, mehr Lohn gezahlt werden konnte und Gegenstände entwickelt wurden, die die Arbeit erleichterten. Die Bezeichnung, Dienstmädchen, verlor nach und nach seine Gültigkeit und sie wurden von nun an zu Hauswirtschafterinnen oder Haushälterinnen. Für diese Berufsgruppe wurden sogar Berufsschulen eröffnet, sodass die Mädchen und jungen Frauen diese Berufe offiziell erlernen konnten. Das Dienstmädchen von gestern ist somit die Hauswirtschafterin oder sogar Ökotrophologin von heute. Sie werden heutzutage nicht nur in Privathaushalten angestellt, sondern arbeiten zudem in Pflegeheimen, Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Hotel- und Gaststättenbetrieben. Die Aufgabenbereiche haben sich allerdings nur wenig verändert. Das Management des gesamten Haushalts ist immer noch wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit. Hinzukommt allerdings, dass sie nach den neusten Standards und mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit arbeiten.

 

Dienstmädchen macht das Bett

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Die Aufgabenbereiche eines Dienstmädchens – früher und heute

Anders als heute hatten Dienstmädchen keine geregelten Arbeitszeiten und mussten nach Möglichkeit rund um die Uhr, für den Dienstherren und seine Familie, zur Verfügung stehen. Sie waren unter anderem für die Befeuerung des Ofens, für das Herrichten des Wassers für die Körperpflege, für die Zubereitung der Mahlzeiten, für das Putzen des Hauses, für das Waschen der Kleidung, für das Bügeln der sauberen Wäsche und für das Einkaufen zuständig. Neben diesen hauswirtschaftlichen Aufgaben mussten einige auch als Kindermädchen herhalten und die Betreuung der Kinder übernehmen. Erst wenn alle Arbeiten erledigt waren und die Hausherrschaften im Bett waren, konnte das Dienstmädchen Feierabend machen – viel Zeit für die eigene Freizeit blieb da allerdings nicht.

Die heutigen Aufgaben eines Dienstmädchens bzw. einer Hauswirtschafterin sehen dabei nicht unbedingt anders aus, aber die Rahmenbedingungen haben sich deutlich verändert. Zwischen beiden Parteien besteht ein fester Arbeitsvertag der die Entlohnung und die Arbeitszeiten konkret regelt. Viele Haushaltshilfen arbeiten heutzutage nur halbtags oder haben höchstens eine 40 Stunden Woche. Zudem leben sie meist nicht im selben Haushalt, wie ihre Arbeitgeber. Kochen, Waschen, Putzen, Kinderbetreuung und weitere Aufgaben fallen auch jetzt noch in das Tätigkeitsfeld des modernen Dienstmädchens. Allerdings ist es meist im Besitz einer abgeschlossenen Ausbildung und arbeitet somit ganzheitlich nach den neusten Maßstäben und achtet besonders auf die Wirtschaftlichkeit des Haushalts. Ein weiterer Aspekt der heute deutlich wichtiger ist als früher, ist die Vertrauens- und Sympathieebene. Ganz nach dem Motto – die Chemie muss stimmen, denn der Arbeitgeber vertraut dem „Dienstmädchen“ nicht nur seinen privaten Haushalt, sondern auch die eigenen Kinder oder betreuungsbedürftigen Angehörigen an. Konkrete Absprachen und ein hohes Maß an Zuverlässigkeit sind dabei das A und O.

 

Vermittlung von modernen Dienstmädchen in Privathaushalte

Die modernen Dienstmädchen von heute sind meist im Besitz einer soliden Ausbildung als Hauswirtschafterin oder Hauswirtschaftsassistentin. Als qualifizierte Haushaltsmanagerinnen übernehmen sie alle anfallenden Aufgaben in Privathaushalten. Dabei ist es egal ob es sich um kleine Wohnungen oder große Anwesen handelt. Die Tätigkeitsbereiche werden im Vorfeld mit dem Arbeitgeber abgesprochen und die Hauswirtschafterin beginnt selbstständig und zuverlässig damit, ihre Aufgaben zu verrichten. Alle wichtigen Details sollten dabei in einem Arbeitsvertrag festgehalten werden, denn nur so können beide Seiten sicher sein, dass legale und ehrliche Arbeit geleistet wird. Da der Markt sehr unübersichtlich ist und sich viele schwarze Schafe in dieser Branche tummeln. Haben wir, von gutegeister.net, es uns zur Aufgabe gemacht, hochqualifiziertes und freundliches Personal an Privathaushalte zu vermitteln. Sind auch Sie auf der Suche nach einem modernen und kompetenten Dienstmädchen – dann kontaktieren Sie uns. Wir können Ihnen sicher weiter helfen!